So 27.09.26
18:00
Mi 30.09.26
20:00
Do 01.10.26
20:00
Fr 02.10.26
20:00
Mi 07.10.26
20:00
Fr 09.10.26
20:00
Sa 10.10.26
20:00
So 11.10.26
18:00
Fr 16.10.26
20:00
Sa 17.10.26
20:00
Produktion der Dekadenz faulender Mond Theater

Antje spielt. Die andere träumt. Beide arbeiten in einer Fleischerei.

Sie zerteilen Schweinehälften, belegen lustige Sandwiches und kommen sich näher. Die eine wartet auf den großen Gewinn am Spielautomaten. Die andere spricht mit ihrem ungeborenen Kind. Über allem hängt der Mond.

Mit skurrilem Humor und großer Zärtlichkeit erzählt faulender Mond von zwei Frauen, die vom Leben an den Rand gedrängt wurden und trotzdem nicht aufhören, an ein besseres Morgen zu glauben. Hinter den komischen Dialogen steckt eine Geschichte über Einsamkeit und Freundschaft. Und darüber, wie eine Partei Menschen in schwierigen Lebenslagen mit einfachen Antworten und großen Versprechen für sich gewinnt.

Die Schweizer Autorin Anaïs Clerc gehört zu den spannendsten jungen Autorinnen der deutschsprachigen Theaterwelt. Mit großer Leichtigkeit verbindet sie Humor und Melancholie, Poesie und Politik und erzählt von Menschen, die sonst selten im Mittelpunkt stehen. Regie führt die Theatermacherin Julia Jenewein. Die Künstlerin AliPaloma schafft einen Raum zwischen Fleischerei und Raumschiff. Die Musikerin und Klangkünstlerin Natyra Elezi entwickelt den Sound des Abends live. Es spielen (und singen) Brigitte Knapp und Viktoria Obermarzoner.

Theaterstück von Anaïs Clerc
Regie: Julia Jenewein
Schauspiel: Brigitte Knapp und Viktoria Obermarzoner
Komposition und Live-Vertonung: Natyra Elezi
Ausstattung: AliPaloma
Regieassistenz: Michaela Zetzlmann

Foto: FREIUNDZEIT

Mi 21.10.26
20:00
Torres, Guerra, Scandroglio, Lugo Barencia Tanz & Performance, Jazz

Barencia vereint Jazz, Flamenco und zeitgenössischen Tanz zu einer außergewöhnlichen Performance. Der katalanische Pianist Xavi Torres trifft auf den Florentiner Schlagzeuger Bernardo Guerra, den italienischen Kontrabassisten Michelangelo Scandroglio und die preisgekrönte mexikanische Tänzerin Karen Lugo. Virtuose Improvisation, kraftvolle Rhythmen und Bewegung verschmelzen zu einem lebendigen Dialog zwischen Barcelona und Florenz.

Xavi Torres: Klavier
Bernardo Guerra: Schlagzeug
Michelangelo Scandroglio: Kontrabass
Karen Lugo: Tanz

Fr 23.10.26
20:00
Alex Giovanelli Ich weiß, was ihr denkt! Kleinkunst & More

Istanbul-Hairlines, Partner:innentausch, Südtiroler Fleißpinkeligkeit, die Gemeinsamkeiten zwischen Ötzi und Jannik Sinner, das Hippie-Paradies Waltherpark. Kleine Beobachtungen, absurde Fragen, scheinbar banale Gedanken. Offensichtliches kippt ins Absurde, Ernsthaftes wird lächerlich, und geteilte Gewissheiten enden im kollektiven Kontrollverlust. Nach über zehn Jahren auf der Bühne als eine der prägenden Stimmen der Südtiroler Slam-Poetry- und Spoken-Word-Szene betritt Alex Giovanelli nun neues Terrain: die Stand-up-Comedy.

Foto: Daria Akimenko

Sa 24.10.26
20:00
Malarina Trophäenraub Kleinkunst & More

Malarina muss sich etwas überlegen. Ihr Ruhm hat dazu geführt, dass das Finanzamt und die Sozialversicherung ständig absurde Geldbeträge von ihr wollen.

Wie praktisch, dass sie in Österreich lebt, einem Land ohne Erbschaftssteuer. Malarina ist ja eine bürgerliche Pseudo-Feministin. Sie nützt das Patriarchat lieber für ihren Vorteil, anstatt es zerschlagen zu wollen. Also macht sich die Trophäenfrau auf die Suche nach potenziellen Partnern und dated sich durch die Geschichte der Menschheit.

„eine brillante, scharfzüngige Bestandsaufnahme der Gesellschaft” – ORF.at

Foto: Christopher Glanzl

Di 27.10.26
20:00
Hans Heiss und Wolfgang Mayr Grantler Unlimited Live Talk

Grantler Unlimited ist der Live-Talk zum gleichnamigen Barfuss-Podcast. Moderator und Interviewer Wolfgang Mayr, ehemaliger Chefredakteur der RAI Südtirol, spricht mit dem Historiker, Autor und ehemaligen Grünen-Landesrat Hans Heiss über Politik, Gesellschaft und Zeitgeschehen. Die Themen reichen von lokalen Debatten bis zu internationalen Entwicklungen – pointiert, streitlustig und mit einer guten Portion Humor.

In jeder Ausgabe ist außerdem ein Gast dabei. Einig ist man sich manchmal. Langweilig wird's nie.

Ausstattung: Katharina Volgger

Foto: Florian Dariz

Do 29.10.26
20:00
Careta, Martínez, Santacana, Campis, Cordobés Alba Careta Group Jazz

Mit der Alba Careta Group gastiert eine der spannendsten Formationen der jungen katalanischen Jazzszene in der Dekadenz. Die preisgekrönte Trompeterin, Sängerin und Komponistin Alba Careta verbindet zeitgenössischen Jazz mit den musikalischen Traditionen. Begleitet wird sie von einigen der vielversprechendsten Musikern der katalanischen Jazzszene. Gemeinsam präsentieren sie ein Konzert zwischen feinen Melodien, mitreißender Improvisation und mediterraner Klangfarbe.

Alba Careta: Trompete, Gesang
Lucas Martínez: Tenorsaxophon
Roger Santacana: Klavier
Giuseppe Campisi: Kontrabass
Josep Cordobés: Schlagzeug

Foto: Sílvia Poch

Fr 30.10.26
20:00
Sa 31.10.26
20:00
Brixner Beschwerdechor Das große Mitsing-Doppel-Konzert Pop+

Genug geärgert? Dann singen wir's uns gemeinsam von der Seele! Der Brixner Beschwerdechor lädt zum großen Sing-Along ein.

Rund 25 Leute machen seit Jahren das, was viele nur heimlich tun: Sie besingen mit Witz, Haltung und einer gehörigen Portion Selbstironie die kleinen Ärgernisse und großen Schieflagen unserer Zeit. Auf dem Programm stehen an zwei Terminen im Keller neue Lieder und beliebte Beschwerdechor-Klassiker. Die Liedtexte werden an die Wand der Dekadenz projiziert und mitsingen ist ausdrücklich erwünscht, ganz ohne den eigenen Sitzplatz verlassen zu müssen. Ein kollektiver Beschwerdeabend mit Ohrwurmpotenzial. Denn gemeinsam klingt der Frust einfach besser.

Leitung: Marion Feichter

Foto: Andreas Tauber

Fr 06.11.26
20:00
a cura di #ZeLT im Keller Who cares - literally? Literatur

Who cares - literally? ist eine Veranstaltungsreihe von ZeLT in der Dekadenz, die Literatur zum Ausgangspunkt nimmt, um Care in all ihren Facetten zu erkunden. Im Zentrum jedes Abends stehen literarische Texte, die mit anderen Wissens- oder Erfahrungsformen in Dialog treten – etwa mit der Pflege und Betreuung von Menschen, dem Umgang mit Landschaft und urbanen Räumen oder mit der Herstellung und Bewahrung von Dingen.

Im Programm 2026-2027 nähern wir uns der Sorgearbeit in zwischenmenschlichen Beziehungen und sprechen mit unseren Gästen über unser Zusammenleben, unsere Verwundbarkeiten und über die übermenschlichen Kräfte, die Gesellschaft im Inneren zusammenhalten.

Sa 07.11.26
20:00
Lacherstorfer, Mair, Haitzmann, Stickler, Lacherstorfer ALMA Pop+
ALMA widmet sich dem traditionellen Musizieren und dessen behutsamer Überschreitung. Das in Wien beheimatete Ensemble gräbt nach musikalischen Wurzeln und überträgt Volksmusik, Klassik, Jodler, Walzer und Improvisation mit archäologischem Feingefühl in die Gegenwart. Inspiriert von Konzertreisen von Skandinavien bis Peru entsteht Musik voller Respekt, Emotion und Offenheit. Grenzen werden gesprengt, ohne mit Traditionen zu brechen – alles echt, lebendig und zeitlos.

Julia Lacherstorfer: Geige, Gesang
Evelyn Mair: Geige, Gesang
Matteo Haitzmann: Geige, Gesang
Marie-Theres Stickler: Diat. Harmonika, Gesang
Marlene Lacherstorfer: Kontrabass, Gesang

Foto: Franzi Kreis

Do 12.11.26
20:00
Schaerer, Biondini, Kalima, Niggli A Novel Of Anomaly Jazz

Vier der profiliertesten Musiker der europäischen Jazzszene treffen in A Novel Of Anomaly aufeinander. Der vielfach ausgezeichnete Schweizer Vokalartist und Komponist Andreas Schaerer, der finnische Ausnahmegitarrist Kalle Kalima, der italienische Akkordeonvirtuose Luciano Biondini und der Schweizer Schlagzeuger Lucas Niggli zählen seit Jahren zu den prägenden Persönlichkeiten des zeitgenössischen Jazz. Gemeinsam verbinden sie Jazz, Weltmusik, Rock, Beatboxing und freie Improvisation zu einem ebenso überraschenden wie mitreißenden Klangerlebnis.

Andreas Schaerer: Stimme
Kalle Kalima: Gitarre
Luciano Biondini: Akkordeon
Lucas Niggli: Schlagzeug

Foto: Tamara Janes

Fr 13.11.26
20:00
Simon Kostner Ich liebe mich … oder vom (Un-)Glück, ein Gutmensch zu sein Kleinkunst & More

Regenwürmer, Höflichkeit und andere Katastrophen. Simon Kostner seziert das Leben, bis nur noch die Essenz übrigbleibt. Zwischen Sein und Schein, Schnucki und Schotzi finden wir uns alle wieder – irgendwo zwischen dem Großen im Kleinen und dem Kleinen im Großen. Kommen Sie ohne Erwartungen. Gehen Sie mit allem. Oder nichts. Hauptsache, Sie sind da. Zehn Jahre nach seinen erfolgreichen Programmen Badiotten und Über Unverträglichkeiten und andere Haustiere öffnet der ladinische Schauspieler erneut die Türen zu seiner schillernden Gedankenwelt. Mit feinem Humor, leiser Absurdität und einem scharfen Blick auf den Alltag lädt er zu einem ebenso unterhaltsamen wie nachdenklichen Theaterabend ein.

Regie: Dietmar Gamper

So 15.11.26
18:00
Disturbi Teatro Reietti – come creammo i CPR Theater

Reietti. Come creammo i CPR porta in scena la realtà dei Centri di Permanenza per il Rimpatrio (CPR), luoghi di detenzione amministrativa spesso invisibili, dove vengono rinchiuse persone migranti prive di un regolare permesso di soggiorno.

Partendo dalla vicenda di Moussa Balde, morto nel CPR di Torino nel 2021, Oscar Agostoni intreccia teatro di narrazione e ricerca giornalistica in un monologo che dà voce a chi viene escluso e invita a riflettere sulle responsabilità della nostra società.

Al termine dello spettacolo, l'attore Oscar Agostoni e il giornalista Alessio Giordano incontreranno il pubblico per un momento di confronto sui temi dello spettacolo e sulla realtà dei CPR in Italia.

La serata è presentata dalla OEW – Organizzazione per Un Mondo Solidale. Il progetto è stato finanziato dall’„Amt für Weiterbildung und Sprachen“ della Provincia Autonoma di Bolzano.

Ingresso libero
Do 19.11.26
20:00
Alex the Judge ALLESFRESSER Pop+

Mit ALLESFRESSER präsentiert Alex the Judge alias Alexander Richter ab Mitte Oktober sein erstes deutschsprachiges Album. Der Brixner Musiker verbindet darin Alternative Pop, Hip-Hop und Neo Soul zu einem eigenständigen Sound. Der Titelsong Allesfresser erzählt vom ständigen Aufnehmen und Runterschlucken: von Erwartungen, Emotionen und Eindrücken, die unverdaut bleiben. Die Songs kommen ohne große Geste aus, aber nicht ohne Haltung. Sie sind persönlich und blicken mal nachdenklich, mal ironisch auf den Alltag. Live bringt Alex the Judge die neuen Stücke gemeinsam mit seiner Band auf die Bühne.

Alex the Judge: Gesang
Fabian Pichler: Gitarre
Manuel Pichler: Schlagzeug
Valentin Gasser: Keys, Synthesizer & Saxophon

Foto: Theo Kortschak

Fr 20.11.26
20:00
Gianluca Iocolano & Friends io.co show Talk, Kleinkunst & More

Die io.co show ist eine frisch-freche, unverblümt-direkte Comedy-Talk-Show. Durch den Abend führt Moderator und Comedian Gianluca Iocolano, an seiner Seite ist die reizende Assistentin Patrizia Solaro. L’accompagnamento musicale è affidato al Maestro Roberto Tubaro, che dirige gli Ossoboogie.

Freut euch auf die neue Ausgabe der dekadenten Antwort auf das klassische Late Night-Format! Con ospiti elettrizzanti, commenti ironici, giochi assurdi e chiacchierate profonde, lo show cult attraversa ancora una volta la pancia della società altoatesin

Mit Gianluca Iocolano und Patrizia Solaro
Special Guests: Florian Pallua, Heidi Troi
Ausstattung: Rosa-Maria Presta
Band: Gabriele Brazzo, Daniele Patton, Helga Plankensteiner
Kostüme: Sieglinde Michaeler und Walter Granuzzo

Do 26.11.26
20:00
Colom, Coria, Gómez, Gimard, Paredes Anna Colom Quintet Jazz

Anna Colom zählt zu den markantesten Stimmen einer neuen Generation von Flamenco-Künstler:innen. Die Sängerin aus Barcelona verbindet Flamencotradition mit Einflüssen aus Lateinamerika. Als Arrangeurin und Komponistin entwickelt sie zugleich ihre ganz eigene musikalische Sprache. Internationale Bekanntheit erlangte sie unter anderem als Backgroundsängerin auf Rosalías gefeierter El Mal Querer-Tour. Gemeinsam mit dem Gitarristen Exequiel Coria, dem Percussionisten Pablo Gómez sowie den Sängerinnen Melodie Gimard und Desiré Paredes entfaltet Anna Colom die ganze Ausdruckskraft des Flamenco. Kraftvoller Gesang, virtuose Gitarrenklänge, markante Rhythmen und die charakteristischen Palmas verschmelzen zu einem intensiven Konzerterlebnis.

Anna Colom: Gesang
Exequiel Coria: Gitarre
Pablo Gómez: Percussion
Melodie Gimard: Backing Vocals, Palmas
Desiré Paredes: Backing Vocals und Palmas

Sa 28.11.26
18:00
So 29.11.26
18:00
Theater praesent Antrag auf größtmögliche Entfernung von Gewalt Theater, Talk

Gewalt geschieht meist dort, wo Menschen sich sicher fühlen sollten: in den eigenen vier Wänden. Antrag auf größtmögliche Entfernung von Gewalt erzählt von den Erfahrungen von Frauen, die Schutz im Frauenhaus gesucht haben. Zugleich richtet der Theaterabend den Blick auf die gesellschaftlichen Strukturen, die Gewalt ermöglichen und oft unsichtbar machen.

Das Stück verbindet dokumentarisches Material mit einer kraftvollen Bildsprache. Aus realen Interviews mit Betroffenen, Mitarbeiter:innen von Frauenhäusern, Ärzt:innen und Jurist:innen entsteht ein vielstimmiger Abend, der berührt, aufrüttelt und immer wieder auch Momente von scharfem Humor findet. Dabei stehen nicht Opferbilder im Mittelpunkt, sondern Frauen, die den Mut finden, ihr Leben neu zu gestalten.

Nach der Aufführung am Samstag findet in Zusammenarbeit mit dem Frauenhausdienst Brixen ein Expert:innen-Gespräch statt.

Theaterstück von Felicia Zeller
Regie: Michaela Senn
Schauspiel: Elke Hartmann, Christina Polzer, Wiltrud Stieger
Ausstattung: Sara Burchia
Dramaturgie: Julia Jenewein

Foto: Alena Klinger

Fr 12.02.27
20:00
So 14.02.27
18:00
Do 18.02.27
20:00
Fr 19.02.27
20:00
So 21.02.27
18:00
Do 25.02.27
20:00
Fr 26.02.27
20:00
Sa 27.02.27
20:00
Produktion der Dekadenz Nicht mein Feuer Theater

Willkommen zur Party!

Stefan wird 55. Die Bar ist geöffnet, die Häppchen sind angerichtet, der Champagner ist kalt gestellt. Es soll ein glamouröser Abend werden. Ihr seid alle eingeladen!

Für die Musik ist gesorgt. MondWilds Dream House liefert den Soundtrack des Abends. Die Entertainerin (Margot Mayrhofer) führt durch das Programm, sorgt mit Jokes und Songs für Stimmung und gute Laune. So war zumindest der Plan. Doch irgendwann hält sie sich nicht mehr ans Drehbuch. Zwischen Beats, Pointen und Partylaune stellt sie Fragen, die eigentlich nicht auf eine Geburtstagsfeier gehören. Oder vielleicht gerade doch.

Laura Naumanns Monolog verbindet scharfen Humor mit feiner Menschenkenntnis und erzählt von einer Gesellschaft, die lieber weiterfeiert, als sich zu verändern. Ein abgründig-witziger Theatermonolog mit Live-Electronics über die Frage, wie lange wir uns noch einreden können: Ist ja nicht mein Feuer. Regie führt Eva Kuen. Margot Mayrhofer spielt die Entertainerin auf Abwegen. MondWild entwickelt den elektronischen Live-Sound des Abends, Rosa-Maria Presa gestaltet Bühne und Kostüme und macht den Kulturkeller zur schillernden Partyszenerie.

Grab a drink. Take a seat. Watch it burn.

Theatermonolog von Laura Naumann

Regie: Eva Kuen

Schauspiel: Margot Mayrhofer

Komposition und Live-Musik: MondWild

Ausstattung: Rosa-Maria Presta

Vorverkauf ab 15. Dezember

Foto: FREIUNDZEIT

Reservierung nicht möglich
Fr 30.04.27
20:00
So 02.05.27
18:00
Fr 07.05.27
20:00
Sa 08.05.27
20:00
So 09.05.27
18:00
Mi 19.05.27
20:00
Fr 21.05.27
20:00
Sa 22.05.27
20:00
Fr 28.05.27
20:00
So 30.05.27
18:00
Produktion der Dekadenz Lingua Madre Theater

nach dem preisgekrönten Roman von Maddalena Fingerle

Paolo Prescher ist besessen von Wörtern. Sie haben Geruch, Farbe und Klang. Manche sind sauber. Andere sind dreckig. Dreckige Wörter rauben ihm die Luft. Sie lügen, verschleiern und sagen nicht, was sie sagen sollen.

Aufgewachsen zwischen einer italienischen Mutter, einem verstummten deutschsprachigen Vater und den Sprachgrenzen seiner Heimatstadt Bozen versucht Paolo, Ordnung in die Welt zu bringen. Er flieht nach Berlin – auf der Suche nach einer Sprache, die nicht verletzt, und einem Leben, das leichter ist. Dort begegnet er Mira. Zum ersten Mal scheinen die Wörter ihren Schrecken zu verlieren.

Mit feinem Humor, großer sprachlicher Präzision und viel Zärtlichkeit erzählt Maddalena Fingerle von einem jungen Mann auf der Suche nach Liebe, Zugehörigkeit und einer Sprache, die ehrlich sein darf. Ein Stück über Südtirol, das weit über Südtirol hinausweist.

Die Dekadenz bringt den preisgekrönten Debütroman erstmals als Theatermonolog auf die Bühne – erzählt in zwei Stimmen. Der italienischsprachige Schauspieler Gianluca Iocolano und die deutschsprachige Schauspielerin Linda Covi verleihen Paolos Gedankenwelt gemeinsam eine Stimme und lassen seine innere Zerrissenheit zwischen den Sprachen lebendig werden.

Lingua Madre von Maddalena Fingerle

Fassung und Dramaturgie: Friederike Wrobel

Regie: Peter Stuppner

Schauspiel: Linda Covi und Gianluca Iocolano

Regieassistenz: Michaela Zetzlmann

Vorverkauf ab 15. Februar

Foto: FREIUNDZEIT

Reservierung nicht möglich
Dekadenz dankt
dekadenz sponsoren 2026

Die Dekadenz wird als Südtiroler Städtetheater vonseiten der öffentlichen Hand gefördert.
Private Sponsoren ergänzen unser Kulturbudget.

Im Detail